Kai Havertz gehört seit Jahren zu den Karten, die viele Spieler in jedem neuen FC-/FIFA-Teil unbedingt testen möchten. Mit der 89 World Tour Havertz Version in EA FC 26 geht genau dieses Muster weiter: ein großer, technisch starker Offensivspieler, der dank neuer PlayStyles und Physik-Engine im aktuellen Teil deutlich gefährlicher wirkt als in vielen früheren Jahren.
In diesem ausführlichen Review schauen wir uns an, wie sich World Tour Havertz wirklich anfühlt, welche Chemstyles am meisten aus ihm herausholen, welche Position optimal ist und ob sich der Griff zum Season Pass wegen dieser Karte wirklich lohnt. Außerdem bekommst du praxisnahe Tipps für Weekend League & Rivals – inklusive Bewertung, wie sich Havertz im Vergleich zu anderen Meta-Stürmern schlägt.
Bevor wir in Gameplay-Details einsteigen, lohnt sich ein Blick auf die wichtigsten Eckdaten der Karte. World Tour Havertz bringt ein Paket mit, das auf dem Papier bereits nach Meta aussieht – vor allem für Spieler, die gerne über einen großen, eleganten Stürmer ihren Angriff aufbauen.
Die wichtigsten Basis-Facts im Überblick:
Diese Kombination macht ihn direkt interessant für alle, die gerne mit Skills arbeiten, aber nicht auf Präsenz im Strafraum verzichten wollen. Besonders die 5-Sterne-Skills in Verbindung mit der Körpergröße sind im Meta-Kontext extrem wertvoll: Du kannst sowohl enge Dribblings spielen als auch Flanken verwerten oder Bälle behaupten.
World Tour Havertz lebt nicht nur von seinen Stats, sondern vor allem von einer starken Auswahl an PlayStyles. Im aktuellen Gameplay von FC 26 sind diese spielbestimmend, und bei Havertz passen sie hervorragend zu seiner Rolle als get-in-behind Stürmer.
Finesse+ ist wohl einer der wichtigsten Gründe, warum diese Karte so stark wirkt. Mit diesem PlayStyle verwandelt Havertz freie Schussgelegenheiten außerhalb oder am Strafraumrand in brandgefährliche Finesse-Schüsse. Viele Keeper bleiben buchstäblich stehen, wenn der Schuss perfekt getimt ist. Dadurch wird er nicht nur zum klassischen Strafraumstürmer, sondern auch zu einer echten Waffe an der Strafraumkante.
Enforcer ist vor allem nach den jüngsten Patches im Spiel extrem wertvoll geworden. Spieler mit diesem PlayStyle können dank starker Zweikampfführung und automatischen Tackles deutlich mehr Duelle gewinnen. Auch wenn Havertz nicht die extremste Physis im Spiel hat, profitiert er stark davon: Er kann Verteidiger besser abschirmen, Bälle im Lauf behaupten und beim Pressing mehr Druck aufbauen.
Mit Tiki Taka und einem starken First Touch wirkt Havertz im engen Kombinationsspiel deutlich flüssiger, als seine Größe vermuten lässt. Besonders bei Give-and-Go-Situationen kommt das zum Tragen: Pass in den Fuß, ablegen, in den Lauf starten, wieder anspielbar sein. Viele Spieler nutzen ihn genau als „Bounce-Board“-Stürmer – ein Mal abklatschen lassen und direkt wieder durchgesteckt bekommen.
Chip Shot und Game Changer ergänzen seinen Abschluss-Arsenal spürbar. Chip-Schüsse über herausstürzende Keeper sind erstaunlich effektiv, wenn der Gegner aggressiv verteidigt. Game Changer sorgt dafür, dass Havertz sich in entscheidenden Situationen häufiger clever anspielbar macht und so Räume öffnet, die normale Stürmer nicht nutzen.
Der größte Entscheidungsfaktor bei World Tour Havertz ist die Wahl des Chemstyles. Im Test wurden vor allem zwei Optionen intensiv gespielt: Marksman und Engine. Dahinter steckt eine grundsätzliche Frage: Willst du ihn als Lengthy-Sprinter oder als etwas wendiger, Controlled agierenden Techniker nutzen?
Mit Marksman wird Havertz zum Lengthy-Spieler. Das heißt, seine Beschleunigung braucht einen kurzen Moment, gewinnt aber über Distanz an Wucht. Gerade als alleiniger Stürmer in Formationen wie 4-2-3-1 oder 4-3-3 ist das extrem gefährlich:
Einzige Kehrseite: Das Dribbling auf engem Raum ist nicht ganz so sauber wie mit Engine. Für Spieler, die primär über Tiefenpässe und Konter kommen, ist Marksman aber extrem naheliegend.
Mit Engine wird Havertz Controlled. Direkt im ersten Spiel merkt man, dass er sich auf engem Raum etwas flüssiger bewegt:
Allerdings verliert er ein wenig von der brutalen Durchzugskraft des Lengthy-Profils. Wer viel über Ballbesitz spielt, im letzten Drittel gerne kombiniert und den Stürmer häufiger mit dem Rücken zum Tor einsetzt, wird mit Engine sehr glücklich werden.
Unterm Strich gibt es kein richtig oder falsch:
Entscheidend ist am Ende immer, wie sich eine Karte in echten Spielen anfühlt. Während des Tests erzielte Havertz in wenigen Partien 13 Tore und 2 Assists, was für einen neuen Stürmer eine sehr starke Quote ist. Vor allem in Division Rivals zeigte sich schnell ein klares Profil.
Trotz seiner Größe wirkt Havertz mit dem richtigen Setup nicht klobig. Die ersten Ballkontakte sind kontrolliert, viele Annahmen nehmen direkt Tempo auf. Mit Engine wird dieses Gefühl noch verstärkt: enge Haken, kleine Körpertäuschungen, einfache 5-Sterne-Skill-Moves – alles wirkt sauberer als bei vielen anderen Großstürmern.
Seine größte Stärke ist die Konstanz im Abschluss:
Selbst wenn nicht jeder Abschluss perfekt sitzt, spürt man, dass das Shooting-Profil eher in Richtung Elite als in Richtung Durchschnitt geht. Präzisionskopfball ist zwar nicht sein größter Fokus, aber mit seiner Größe bleibt er bei Flanken stets gefährlich.
Havertz glänzt vor allem als get-in-behind-Stürmer. Manuell getriggerte Läufe funktionieren hervorragend: ein kurzer LB/L1-Befehl, ein gut getimter Steckpass – und er läuft sich konstant frei. Dazu kommt sein starkes Link-Up-Play:
Genau diese Kombination aus Tiefe, Physis und Technik macht ihn zu einem der aktuell rundesten Stürmer im Meta-Bereich seiner Preisklasse bzw. seines Zugangs über den Season Pass.
Auch wenn World Tour Havertz mehrere Positionen abdecken kann, liefert er nicht überall auf dem gleichen Niveau. Die Tests zeigen ein relativ klares Bild, wie man ihn optimal nutzen sollte.
Als alleiniger ST ist Havertz am stärksten. Formationen wie 4-2-3-1, 4-3-3 oder 4-1-2-1-2 (eng) bringen ihn optimal zur Geltung:
Hier kann er fast alle seine Stärken gleichzeitig ausspielen: Finesse+, Enforcer, Chip Shot, Game Changer und seine Größe.
Auf ZOM (CAM) oder
Wenn du ihn dennoch dort einsetzen willst, funktioniert das am besten in Systemen, in denen der CAM viel in den Strafraum stößt und selbst abschließt – weniger als klassischer Vorlagengeber.
Als ZM/CM verschenkt man das Potenzial dieser Karte fast komplett. Ihm fehlen defensive PlayStyles und die nötige Workrate, um im Zentrum zwischen Box-to-Box und Aufbau zu pendeln. Hier sind andere Karten deutlich besser aufgehoben.
World Tour Havertz ist an den kostenpflichtigen Season Pass gebunden. Das bedeutet: Um die Karte zu erhalten, musst du den Pass kaufen und genug XP erspielen, um die entsprechende Stufe freizuschalten.
Positiv: Die Karte kommt mit einer 89er Gesamtwertung und wirkt so, als hätte sie potenziell noch Upgrade-Möglichkeiten im Rahmen der World Tour-/Event-Struktur. Selbst ohne garantierte Upgrades ist sie für viele Teams bereits jetzt stark genug, um längerfristig spielbar zu bleiben – vor allem, wenn du sie als Kern deiner Offensive einplanst.
Als kostenlose Alternative wird häufig Tom Bischof genannt, der ebenfalls aus Deutschland stammt und dadurch interessante Linkmöglichkeiten eröffnet. Bischof ist zwar spielerisch ein anderer Typ (weniger Fokus auf Physis, eher technisch-kreativ), aber für Spieler, die keinen Geld-Einsatz für den Pass möchten, eine sehr vernünftige Option.
Selbst wenn World Tour Havertz über den Season Pass freigeschaltet wird, entscheidet am Ende dein restlicher Ultimate Team Kader darüber, wie stark er wirklich wirkt. Ohne passendes Umfeld – gute Flügel, starke ZOMs, solide Defensive – kann auch ein Top-Stürmer sein Potenzial nicht komplett abrufen. Genau hier kommt der Faktor Ingame-Wirtschaft ins Spiel.
Wer im kompetitiven Umfeld von Rivals oder Weekend League vorne mitspielen will, braucht meist einen Kader, der auf mehreren Positionen Meta-Optionen bietet. Dafür sind Coins entscheidend: sei es, um passende Linkspieler aus der Bundesliga oder Premier League zu holen, Spezialkarten mit Enforcer in die Defensive einzubauen oder im Mittelfeld auf kreative Playmaker mit Pinged Pass zu setzen. Wenn dir die Zeit fehlt, jede Münze ausschließlich über Trading oder stundenlanges Grinden zu erspielen, greifen viele Spieler auf externe Coin-Anbieter zurück.
Über EA FC 26 Coins Kaufen kannst du dir eine Basis schaffen, um dein Team rund um Havertz gezielt aufzubauen. Wichtig ist dabei, auf etablierte Anbieter zu setzen, die Wert auf schnelle Lieferung, transparente Abläufe und Risikominimierung legen. Ein strukturierter Kaderaufbau hat zwei Vorteile: Du bekommst nicht nur mehr aus deiner Havertz-Karte heraus, sondern kannst auch flexibel auf neue Promos reagieren, ohne jedes Mal bei Null anzufangen.
Gerade im Frühstadium eines FC-Teils ist es entscheidend, früh ein starkes Team zu haben, um schnell in höhere Divisionen aufzusteigen. So sicherst du dir bessere Belohnungen, mehr Packs und zusätzliche Chancen auf starke Untradeables. Wenn du darüber nachdenkst, fifa münzen zu nutzen, solltest du das immer in Einklang mit den Nutzungsbedingungen des Spiels tun und verantwortungsvoll damit umgehen. Kombinierst du eine Meta-Karte wie World Tour Havertz mit einem intelligent gebauten Kader, wird er aus einem starken Season-Pass-Spieler schnell zur absoluten Schlüsselfigur deines Teams.
Zum Abschluss fassen wir die wichtigsten Punkte zusammen und geben dir ein paar praktische Hinweise für die Nutzung von World Tour Havertz in FC 26.
World Tour Havertz ist eine der spannendsten Offensivkarten, die aktuell über den Season Pass in FC 26 erhältlich sind. Er kombiniert Größe, 5-Sterne-Skills, starke PlayStyles (allen voran Finesse+ und Enforcer) und ein sehr komplettes Offensivprofil. Als get-in-behind-Stürmer ist er enorm gefährlich, sowohl im Konterspiel als auch im strukturierten Aufbau.
Wenn du bereit bist, in den Season Pass zu investieren und einen Stürmer suchst, um dein Team um ihn herum aufzubauen, ist World Tour Havertz eine äußerst lohnende Wahl. Mit dem richtigen Chemstyle, passenden Links und einem gut gebauten Kader kann er problemlos zu einem der wichtigsten Bausteine deines Ultimate Teams werden – und für deine Gegner tatsächlich zum Problem werden.