FC 26 Season 5 bringt auf den ersten Blick einiges an Content: einen neuen Season Pass, das World-Tour-Event mit Silver Superstars Icons, ein überarbeitetes Gauntlet-Format und mehrere Evolutions. Auf den zweiten Blick stellt sich jedoch die Frage, ob EA damit nicht eine eigentlich starke Idee selbst sabotiert – vor allem durch die Einschränkung, dass Season-Evolutions nicht auf World Tour Silver Superstars angewendet werden können.
In diesem Guide analysieren wir die wichtigsten Inhalte der neuen Saison aus Sicht von engagierten Ultimate‑Team‑Spielern: Wie gut sind die Silver-Icons wirklich? Welche Season‑Pass‑Spieler lohnen sich? Was bringt das neue Gauntlet? Und wie kannst du mit einem cleveren Squad‑Setup fast alle Objectives gleichzeitig erledigen? Außerdem schauen wir uns an, welche Rolle externe Services wie ItemD2R.com für deinen Fortschritt spielen können.
Das Grundkonzept der World Tour Silver Superstars klingt stark: legendäre Icons als 74er-Silberkarten, die du über Objectives freispielst und mit Evolutions über die Saison aufwertest. In der Praxis scheitert das aber an einer entscheidenden Designentscheidung: Season-Evolutions verbieten explizit World Tour Silver Superstars.
Damit werden die Karten von einer potenziell langfristigen Grind-Belohnung zu reinen Sammelobjekten degradiert. Ohne Evolutions bleiben sie statistisch schwach, teilweise schlecht ausbalanciert und mit fragwürdigen Playstyle-Kombinationen ausgestattet. Genau das sorgt bei vielen Spielern für Frust – das Feature wirkt halbfertig, obwohl die Idee dahinter hervorragend ist.
Schauen wir uns die wichtigsten World Tour Silver Superstars genauer an. Alle Einschätzungen gehen davon aus, dass sie nicht evolvierbar sind – denn genau das ist aktuell das Kernproblem.
Desaillys Silver-Icon ist exemplarisch für das Dilemma der Promo. Defensiv bringt er ein paar brauchbare Playstyles mit, doch seine Basiswerte bei Tempo, Passspiel, Dribbling und physischer Präsenz liegen deutlich unter dem, was selbst in späten Silber-Turnieren konkurrenzfähig wäre.
Mit Evolutions könnte ein solcher CB über Tempo- und Passing-Upgrades interessant werden. Ohne Upgrade-Pfad wirkt die Karte jedoch wie eine nostalgische, aber spielerisch schwache Version von Desailly. Positiv: Die Objectives für ihn sind relativ simpel und in wenigen Sessions machbar.
Petit hat als Silver-Icon immerhin halbwegs ausgewogene Werte und etwas bessere Passing-Stats als Desailly. Problematisch ist die Playstyle-Verteilung: Viele seiner Stärken liegen in offensiven Styles, die nicht ideal zu den üblichen DM-/CM-Rollen passen, in denen man ihn nutzen würde.
Mit Evolutions ließe sich das korrigieren – etwa durch zusätzliche Defensiv- oder Ballbesitz-Playstyles. Solange das nicht möglich ist, bleibt er ein netter Kaderspieler, aber kein Gamechanger. Der Grind lohnt sich eher für Sammler oder für Spieler, die sowieso mehrere Objectives parallel machen.
Thuram bringt ordentliche Pace- und Defensivwerte mit, leidet aber unter schwachen physischen, Dribbling- und Passing-Stats. Es ist eine dieser Karten, bei denen man sofort sieht: Mit zwei, drei gerichteten Evolutions-Schritten wäre er absolut meta-fähig.
Besonders frustrierend sind fragwürdige Playstyles – etwa Offensiv-Finishing-Skills auf einem primär defensiv gedachten Spieler. Die dazugehörigen Objectives sind zudem eher unbequem: viele Spiele mit Torbeteiligungen und spezifischen Anforderungen wie ein französischer Rechtsverteidiger. Ohne Evo-Potenzial fühlt sich das wie unnötiger Grind an.
Owen ist statistisch ein klassischer Pace-Striker: sehr schnell, aber in Abschluss, Dribbling und Passing nur mittelmäßig. Spannend wird die Karte durch ein sehr gutes Playstyle-Set, das auf den ersten Blick perfekt zu einem agilen Konterstürmer passt.
Genau hier schlägt die Evolutions-Sperre am härtesten zu. Mit zusätzlichen Playstyles und Stats-Boosts könnte Owen früh in der Season ein echter Geheimtipp sein. So bleibt er ein fun pick für Casuals, aber kaum eine ernsthafte Option in kompetitiven Modi. Immerhin überschneiden sich seine Objectives stark mit Petits Aufgaben – ideal, um beide parallel zu erledigen.
Šuker ist wahrscheinlich der beste Silver-Icon im World-Tour-Set, was die Rohdaten angeht. Sein Abschluss ist solide, Dribbling und Ballkontrolle sind passabel und die Playstyles sind zwar nicht perfekt, aber brauchbar.
Mit einem Evolutionspfad könnte er sich zu einem sehr starken Stürmer entwickeln, insbesondere mit zusätzlichen Finishing- oder Ballkontroll-Playstyles. Da das aktuell nicht möglich ist, bleibt er ein guter Silber-Stürmer, aber ohne echten Langzeitwert. Positiv: Seine Objectives sind vergleichsweise entspannt (Tore in Einzelspielen, La‑Liga-Bezug etc.).
Henrys Karte spiegelt sein reales Profil wider: sehr hohes Tempo, starke Offensiv-Playstyles, aber schwache Basiswerte in vielen anderen Bereichen. Gerade weil Tempo in FC 26 wichtig ist, könnte er mit Evolutions zu einer extrem spannenden Karte werden.
Da EA genau das verhindert, bleibt Henry eher eine stilvolle, aber inkonstante Option fürs Silver-Play. Seine Aufgaben lassen sich gut mit einem französischen Squad erledigen, sodass du ihn nebenbei freispielst, wenn du ohnehin auf Frankreich fokussierst.
Blanc leidet unter extrem schwachen Werten außerhalb der Verteidigung. Seine Playstyle-Zusammenstellung wirkt inkonsequent; das Playstyle+ passt kaum zu dem, was man von einem dominanten CB erwarten würde. Dazu kommen Objectives, die eher nervig als kreativ sind – etwa Volley-Tore oder Treffer mit einem IV.
Ohne die Aussicht auf Upgrades fehlt der Motivationstrigger, diesen Grind wirklich durchzuziehen.
Vieira ist als Name ein Highlight, als 74er-Silver-Icon jedoch nur bedingt überzeugend. Teile seiner Passing- und Physis-Werte sind okay, der Rest wirkt deutlich unterhalb der Meta. Das gewählte Playstyle+ unterstützt seine typische Rolle als dominanter Sechser nur teilweise.
Die Objectives sind zudem relativ zeitaufwändig – etwa viele durchgesteckte Pässe in separaten Partien. Es gibt zwar alternative Pfade über Mittelfeldspieler, doch auch die kosten Zeit. Ohne Evolutions-Unterstützung ist das Aufwand/Nutzen-Verhältnis fraglich.
Eine der wenigen klaren Stärken von Season 5: Viele Objectives sind so aufgebaut, dass du sie mit einem cleveren Squad fast gleichzeitig erledigen kannst. Besonders effektiv ist ein Team, das folgende Anforderungen kombiniert:
Mit so einem Setup deckst du große Teile der Anforderungen für Owen, Petit, Henry, Thuram, Vieira & Co. in denselben Matches ab. Das reduziert die Zeit, die du in Rivals oder spezifischen Friendly-Modi investieren musst, und macht den Grind zumindest strukturell angenehmer.
Zu beachten ist aber: Die Belohnung in Form der Silver-Icons fühlt sich ohne Evolutions-Perspektive limitiert an. Daher ist es sinnvoll, Objective-Grinds mit Season-Pass-Progress zu kombinieren, um wenigstens auf mehreren Fortschrittsleisten gleichzeitig zu punkten.
Ein weiterer Knackpunkt in Season 5 ist das neue Gauntlet-Format. Anstatt der bisherigen Turnierstruktur gibt es nun ein zweistufiges Event, das die gesamte Saison über aktiv bleibt. Auf dem Papier klingt das nach einem langfristigen Modus mit stetigem Fortschritt – in der Praxis nimmt EA damit aber einen beliebten Evolutions-Spielplatz aus dem Spiel.
Wo im Vorgängerformat noch regelmäßig neue Evo-Möglichkeiten auftauchten, bietet das Season‑5‑Gauntlet vergleichsweise wenig davon. Die Rewards wirken solide, aber nicht spektakulär, und gerade für Spieler, die gerne Teams um Evolutions herum aufbauen, bleibt ein großes Loch im Content.
Zusammen mit der Sperre der World Tour Silver Superstars in Evolutions verstärkt das den Eindruck, dass EA das langfristige Progressionsthema in dieser Saison nicht zu Ende gedacht hat.
Der Season Pass ist in Season 5 insgesamt solide aufgebaut: viele Spieler-Picks, einige hochwertige Karten, Packs und mehrere Evolutions. Gleichzeitig sorgt eine immer wiederkehrende Einschränkung für Frust: Nahezu jede relevante Evolution trägt die Bedingung „darf kein World Tour Silver Superstar sein“. Damit ist final klar, dass die World Tour Icons in dieser Season praktisch nicht skalieren können.
Direkt auf Level 1 fällt eine Evo-Belohnung auf – und ebenso schnell die Ernüchterung: keine World Tour Silver Superstars. Dennoch lohnt sich der Blick auf einige Season‑Pass‑Spieler:
Im Mittelteil des Passes nimmt die Qualität der Karten zu. Besonders auffällig ist der französische Schwerpunkt – was perfekt zu den bereits erwähnten Objective-Anforderungen passt:
Die Vielzahl an französischen Spielern macht es einfach, eine Nationen-Synergie aufzubauen, die sowohl in Rivals als auch in Objectives funktioniert. Gleichzeitig bleiben viele Pack-Rewards eher durchschnittlich und dienen vor allem als Futter für SBCs oder Club-Breite.
Gegen Ende des Passes tauchen mehrere Premiumkarten auf, von denen einige sehr interessant, andere eher enttäuschend sind:
Insgesamt wirkt der Season Pass inhaltlich "kurz" im Verhältnis zur Länge der Season. Viele Spieler werden den Pass relativ früh vollenden, während die Saison selbst noch lange läuft. Ohne zusätzliche dynamische Inhalte (z.B. neue Evolutions, Events) droht später Content-Flaute.
Wer in FC 26 das Maximum aus dem eigenen Team holen will, steht immer vor der gleichen Herausforderung: Zeit, Ingame-Ressourcen und Spielziele müssen sinnvoll ausbalanciert werden. Die neue Season 5 verschärft dieses Spannungsfeld sogar – viele Grinds fühlen sich im Hinblick auf die gesperrten Silver Superstars wenig lohnend an, gleichzeitig sind starke Season‑Pass‑Spieler und Meta‑Karten teuer.
Genau hier kommen externe Plattformen wie ItemD2R.com ins Spiel. Auf der Seite kannst du schnell und unkompliziert fut münzen bzw. fc 24 coins kaufen, um deinen Kader gezielt zu verstärken. Statt Wochen in unattraktive Objectives oder RNG‑abhängige Packs zu stecken, kannst du dir so die nötigen Coins sichern, um starke Markt‑Spieler, frische Promo-Karten oder wichtige SBC‑Futterkarten direkt zu holen.
Besonders sinnvoll ist das, wenn du:
Mit einem gezielt aufgebauten Coin-Puffer kannst du die strukturellen Schwächen von Season 5 – etwa die nutzlosen Silver Superstars oder das weniger lohnende Gauntlet – teilweise kompensieren. Statt in mittelmäßige Grind-Belohnungen zu investieren, fokussierst du dich auf wirklich starke Spieler und hast mehr Freiraum, taktische Varianten auszuprobieren.
Wichtig ist dennoch, verantwortungsvoll mit dem eigenen Budget umzugehen und sich vor dem Kauf klarzumachen, welche Positionen und Spielertypen deinem Team wirklich fehlen. So wird der Einsatz von Coins – ob erspielt oder über Services wie ItemD2R.com ergänzt – zu einem strategischen Werkzeug, das deinen Spielspaß erhöht, statt nur ein kurzfristiger Boost zu sein.
Unterm Strich lässt sich Season 5 von FC 26 so zusammenfassen:
Viele Spieler werden wohl die Silver-Icons nur einsammeln und im Verein parken – in der Hoffnung, dass EA in einer späteren Season doch noch Evolutions für diese Karten freischaltet. Für die aktuelle Season sind sie allerdings weitgehend redundant. Wer effizient spielen will, fokussiert sich auf Season‑Pass‑Karten, starke Marktspieler und ausgewählte Objectives, die sich mit dem restlichen Fortschritt sinnvoll verbinden lassen.
Mit einem guten Mix aus spielerischem Grind, Squad-Building und gegebenenfalls externen Coin‑Quellen wie ItemD2R.com kannst du trotzdem eine sehr starke FC‑26‑Squad aufbauen – auch wenn EA mit den World Tour Silver Superstars eine große Chance ungenutzt lässt.