Mit dem Start des Team of the Year Warm-up in FC 26 beginnt für viele Spieler die spannendste Phase des Ultimate-Team-Zyklus. Packs werden gehortet, Futter wird gespart – und genau in diesem Moment bringt EA eine der ikonischsten Verteidigerkarten ins Spiel: die 93er Thunderstruck Franz Beckenbauer Icon SBC.
Die tradbare Version dieser Karte lag vor den Leaks bei rund 1,5 Millionen Coins. Inzwischen hat sich der Marktpreis nach unten angepasst, und die SBC positioniert sich spürbar darunter. Die zentrale Frage lautet also: Lohnt sich die untauschbare SBC-Beckenbauer-Karte für ca. 1,2 Mio. Münzvalue wirklich – gerade mit Team of the Year vor der Tür?
In diesem Test schauen wir uns Beckenbauer detailliert an: Wie fühlt er sich als Innenverteidiger (CB) an, wie als defensiver Mittelfeldspieler (CDM) oder sogar als box-to-box ZM? Wo glänzt er, wo sind seine Limits und wie schlägt sich die Karte im Vergleich zu anderen Meta-Optionen?
Die Thunderstruck-Version von Franz Beckenbauer kommt mit einem sehr flexiblen Positionsprofil:
Schon der erste Blick auf die Karte macht klar, wofür sie gebaut wurde: Defensiv-Power und Spielaufbau. Seine Verteidigungswerte sind auf Top-Niveau, die Übersicht und das Passspiel stechen deutlich heraus. Gleichzeitig wird jedoch schnell deutlich, dass Pace und Dribbling nicht zu den absoluten Premiumbereichen gehören – ein Punkt, der sich ingame spürbar zeigt.
Besonders interessant ist das Set an Playstyles. Hervorzuheben sind:
In Kombination mit den Thunderstruck-Upgrades und Rollen-Boosts entsteht eine Karte, die sowohl hinten als auch im Mittelfeld spielbar ist. Dennoch deutet das Gesamtprofil klar darauf hin, dass seine primäre Bestimmung der CB-Slot ist, während CDM und ZM eher als Bonus-Flex gelten.
Für diesen Test wurde Beckenbauer konsequent mit einem Anchor-Chemistry-Style gespielt. Das ergibt in der Praxis sehr viel Sinn, denn Anchor:
Gerade weil er sich nicht wie ein absoluter Physis-Monster-Innenverteidiger anfühlt, ist Anchor hier ein sehr logischer Pick. Alternativ könnte man bei reiner CDM-/ZM-Nutzung über Shadow nachdenken, doch in der Praxis ist er für die meisten Squads klar als CB oder hybrider CB/CDM am wertvollsten.
Empfohlene Rollen:
Im Elite-Rivals-Test wurde Beckenbauer zuerst klassisch als Innenverteidiger gespielt. Genau hier zeigt sich relativ schnell, warum viele Spieler ihn als Top-3-CB in FC 26 einstufen.
In offenen Laufduellen ist er nicht der allererste Spieler, der jeden Pace-Glitch abfängt, aber im Strafraum und in engen Situationen blüht er auf. Seine Jockey-Geschwindigkeit in Box-Nähe gehört gefühlt zu den schnellsten im Spiel. Er bleibt eng am Gegenspieler, kann schnelle Richtungswechsel und Stop-&-Turn-Moves sehr gut mitgehen und setzt dann dank Anticipate+ extrem saubere Tacklings.
Schulter-an-Schulter-Kontakte sind solide, auch wenn er sich nicht wie ein massiver Bulldozer anfühlt. Mit Anchor wirkt er körperlich deutlich stabiler, aber sein größter Vorteil ist die Timing- und Interceptions-Stärke – er gewinnt viele Bälle nicht durch reines Wegdrücken, sondern durch cleveres Stellungsspiel und präzise Tacklings.
Was Beckenbauer als CB von vielen anderen Meta-Optionen abhebt, ist sein Passspiel. Hohe Passwerte plus passende Playstyles ermöglichen:
In mehreren Spielszenen startete er direkt nach Balleroberung Gegenangriffe mit einem einzigen vertikalen Pass. Genau diese Qualität macht ihn enorm wertvoll für Spieler, die gerne aus der Abwehr heraus kombinieren statt nur lange Bälle zu bolzen.
Selbst unter Druck bleibt sein Passspiel bemerkenswert sicher – Fehlpässe waren im Test selten und meist eher auf riskante User-Entscheidungen als auf die Karte zurückzuführen.
Nach den Einsätzen als Innenverteidiger wurde Beckenbauer in eine offensivere Rolle geschoben: zunächst als ZDM, anschließend als
Im zentralen Mittelfeld zeigt sich erneut seine größte Stärke: Spiel lesen und Bälle abfangen. Beckenbauer rückt sehr gut aus der Kette heraus, fängt viele Pässe automatisch ab und schiebt gefährliche Angriffe schon im Ansatz ab. Besonders auffällig sind:
Auch als box-to-box ZM taucht er immer wieder im Strafraum auf – sei es für einen Abschluss oder den letzten Pass. Er ist dabei kein typischer Offensiv-Motor, aber er unterstützt Angriffe sehr effektiv über kluge Laufwege und gute Passoptionen.
Im Mittelfeld wirkt sein Passspiel fast noch dominanter als in der Abwehr. Im Test wurden seine Querpässe, Steckpässe und Spielverlagerungen mehrfach als „fehlerlos“ wahrgenommen. Die Kombination aus Übersicht, Passwerten und Playstyles macht ihn zu einem Deep-Lying Playmaker, der:
Er ist kein Kevin-De-Bruyne-Typ, der permanent mit Risk-Steckpässen operiert, aber als sichere Anspielstation im Aufbau und Gelenk zwischen Defensive und Offensive funktioniert er hervorragend.
Ein wichtiger Punkt, den man bei Beckenbauer im Hinterkopf behalten muss: Er ist kein Dribbel-Monster. Auf der Karte wirken die Pace- und Dribblingwerte eher durchschnittlich, und das spiegelt sich im Spiel wieder – allerdings mit ein paar Nuancen.
Im ersten Moment fühlt sich sein Antritt nicht explosiv an. Wenn er jedoch ein paar Meter in Fahrt kommt, ist sein Striding Speed überraschend ordentlich. Er gehört nicht zur Kategorie Walker/Varane, die jeden Sprintduell-Lauf dominieren, aber:
Gerade in Kombination mit seiner starken Jockey-Geschwindigkeit in der Box kann man viel mit Timing und Positionierung kompensieren.
Positiv fällt auf, dass seine Left-Stick-Kontrolle sauber und relativ snappy wirkt – deutlich besser, als die Rohwerte vermuten lassen. Der Technical-Playstyle hilft ihm beim kontrollierten Tragen des Balls über kurze bis mittlere Distanzen.
Dennoch bleibt klar: Beckenbauer ist kein Spieler, mit dem man dauernd an mehreren Gegnern vorbeidribbelt. In engen Offensivräumen sollte man sich auf:
beschränken. Wer versucht, ihn wie einen Meta-Dribbler oder agilen Zehner einzusetzen, wird enttäuscht. Nutzt man ihn hingegen primär für Passspiel, Interceptions und Ballverteilung, spielt man klar in seine Stärken hinein.
Zum Zeitpunkt des Reviews lag der tradbare Thunderstruck-Beckenbauer bei rund 1,21 Millionen Coins. Die SBC kostet in Summe ungefähr das gleiche – teils sogar leicht darunter – und liegt damit etwa 300k unter dem ursprünglichen Marktpreis vor den Leaks.
Wichtig zu wissen: Icon-Preise sind oft künstlich erhöht, weil sie in Packs selten und gleichzeitig sehr begehrt sind. Dass eine SBC-Icon unter dem Marktwert liegt, ist daher grundsätzlich ein positives Signal. Man erhält eine Top-Meta-Karte, ohne die volle Coin-Summe auf dem Transfermarkt investieren zu müssen, insbesondere wenn man:
Trotzdem bleibt die Frage: Ist das eine Must-Do-SBC? Die ehrliche Antwort lautet: Nein – sie ist sehr gut, aber nicht zwingend. Der Grund ist nicht die Qualität der Karte, sondern die Timing-Situation vor TOTY. In den kommenden Wochen sind weitere High-End-SBCs zu erwarten, darunter TOTY- oder andere Promo-Spieler, die dein Team ähnlich stark oder sogar stärker verbessern könnten.
Wer allerdings:
bekommt hier eine sehr solide, langfristig nutzbare Karte, die dein Team über viele Wochen stabil hält.
Ein kleiner Dämpfer: Selbst die Leihversion der SBC kostet bereits ein 85er Squad. Für ein reines "Testobjekt" ist das relativ teuer, aber wenn du viele 84/85er Futterkarten hast, kann sich auch dieser Test durchaus lohnen.
Wer regelmäßig SBCs wie diese Beckenbauer Thunderstruck Icon abschließt, kennt das Problem: Das Futter ist schneller weg, als man neue Packs öffnen kann, und die Coins schmelzen dahin. Gerade zum Team-of-the-Year-Warm-up, wenn man einerseits sparen, andererseits aber starke SBCs nicht komplett ignorieren möchte, wird das Ressourcenmanagement in FC 26 zur echten Herausforderung.
Genau hier kommen externe Service-Anbieter ins Spiel. Seiten wie ItemD2R haben sich darauf spezialisiert, Spielern beim Aufbau ihres Clubs zu unterstützen. Auf ItemD2R kannst du beispielsweise eafc 26 coins kaufen, um dir schneller die nötige Liquidität für SBCs, Top-Spezialkarten oder das Handeln am Transfermarkt zu sichern. Gerade bei teuren Icon-SBCs wie Beckenbauer kann ein gezielter Coin-Boost den Unterschied machen, ob du dir die Karte leisten kannst oder mehrere Wochen warten musst.
Wer lieber direkt in Packs investiert, um neben Futter auch Elite-Spieler zu ziehen, hat zusätzlich die Möglichkeit, über denselben Service fifa points kaufen ea fc 26 in Betracht zu ziehen. So baust du dir einen Puffer auf, mit dem du zur TOTY-Phase aggressive Pack-Openings planen kannst, ohne dein komplettes Ingame-Vermögen zu riskieren.
Wichtig ist dabei immer, verantwortungsbewusst zu bleiben: Wäge ab, welche SBCs wie Beckenbauer dir wirklich langfristig helfen, und kombiniere deine Ingame-Grind-Strategie mit gezieltem Ressourceneinsatz. In Verbindung mit einem starken Club-Fundament kannst du so nicht nur diese Thunderstruck Beckenbauer SBC relativ entspannt angehen, sondern bist auch für die kommenden TOTY-SBCs bestens vorbereitet.
Nach mehreren Partien im Elite-Rivals-Bereich lässt sich Beckenbauers Thunderstruck Icon sehr klar einordnen:
Ist er damit ein Top 3 CB/CDM in FC 26? In vielen Meta-Teams: ja, absolut. Die Kombination aus Anticipate+, Top-Verteidigungswerten und Elite-Passspiel ist selten und macht ihn sowohl in der Viererkette als auch als tiefer Sechser extrem wertvoll.
Ist die SBC ein Must-Do? Das hängt von deiner Situation ab:
Die sinnvollste Herangehensweise ist, die SBC nicht überstürzt zu machen, sondern sie als Option im Hinterkopf zu behalten: Öffne deine TOTY-Packs, schau, wie viel Futter übrig bleibt, und entscheide dann, ob du Beckenbauer als langfristige Club-Legende hinzufügen möchtest. Wenn du vorher die Leihversion antestest, bekommst du zudem ein sehr gutes Gefühl dafür, wie gut er zu deinem Spielstil passt.
Unterm Strich ist die 93er Thunderstruck Beckenbauer SBC eine sehr starke, aber nicht zwingende Investition. Wer sie abschließt, bekommt einen Elite-Verteidiger mit Ausnahme-Passspiel; wer sie aus TOTY-Gründen auslässt, verpasst zwar eine Top-Karte, aber nicht die einzige chance auf ein Meta-Upgrade.